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Aktuell
Limburgerhof den 22.10.2011
Pressemitteilung
Mitgliederversammlung am 21.10.11 in Limburgerhof
Hermann
Brenner als Vorsitzender des Kreisverbandes einstimmig bestätigt
Alle Vorstandsmitglieder für 3 Jahre wieder gewählt
In
der Mitgliederversammlung am 22.Oktober im Residenz Hotel in
Limburgerhof wurde Hermann Brenner (Limburgerhof) einstimmig in
seinem Amt bestätigt. Ebenfalls für die nächsten 3 Jahre wieder gewählt
wurden die Vorstandsmitglieder
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Dr. Eckard Schauß (Heuchelheim) als 1. Stellvertretender
Vorsitzender,
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Marion Schleicher-Frank (Schifferstadt) als 2.
Stellvertretende Vorsitzende,
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Adrian Krieg (Beindersheim) als Schriftführer,
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Hildegard Gantner (Otterstadt) als Schatzmeisterin und
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Artur Krämer (Rödersheim-Gronau) als Geschäftsführer.
Die
anwesenden Mitglieder aus 11 Mitgliedsvereinen wählten zudem Ruth
Dick (Rödersheim-Gronau) und Wilfried Tremmel (Waldsee)
wieder zu Kassenrevisoren.
Klaus Hug aus Großniedesheim wurde als Beisitzer der FWG Bezirkstag
Pfalz nominiert.
Hermann Brenner berichtete über die Vereinsarbeit der letzten 3 Jahre,
gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Jürgen Jacob (Altrip) wurden der
Versammlung die aktuelle Arbeit und die Anträge der Kreistagsfraktion
vorgestellt.
Aktuelle Anträge, die durch die FWG in der Kreistagskoalition initiiert
wurden, sind beispielsweise der Prüfauftrag für eine „Leitstelle Älter
werden“ in der Kreisverwaltung und die Forderung nach einer zusätzlichen
Schulbushaltestelle beim Neubaugebiet „Großer Garten“ in Schifferstadt.
Kritisiert wurden die etwas schleppende Koalitionsarbeit mit zu wenig
Arbeitstreffen und die schwierige Abstimmung bei Antragstellungen zum
Kreistag.
Der
FWG-Kreisverband steht weiterhin zum Beschluss die Kreishallenbäder zu
renovieren und auszubauen; kritisch betrachtet wird jedoch die
Bauzeitverzögerung beim Bad Maxdorf-Lambsheim. Hier ist insbesondere die
Bauleitung des beauftragten Architekturbüros gefordert; Auskünfte
erwartet die FWG in der kommenden Sitzung des Bauausschusses.
Beim
Thema Gebietsreform sind die FWG-Mitglieder wenig erfreut über das Erste
Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform, das die
SPD-Alleinregierung in der letzten Periode des Landtages erlassen hat.
Dieses Gesetz ist Basis aktueller Fusionsgespräche von Gemeinden im
Kreis und verlangt „Zwangsfusionen“ allein aufgrund zu geringer
Einwohnerzahlen. Wirtschaftliche Stärken von Gemeinden bleiben
beispielsweise außen vor.
Bei
ersten Fusionsgesprächen ist auch zu erkennen, dass wirtschaftliche
Gründe, insbesondere die gewünschten Einsparungen, kaum zu definieren
sind.
Vorhandene Kindergärten, Grundschulen, Bauhöfe bei Fusionspartnern, die
mehrere Kilometer auseinander liegen, und Feuerwehren werden weiterhin
benötigt, da sich die Bedarfe nicht nach einer möglichen Fusion, sondern
z.B. nach Kinderzahlen und aktuellen Gesetzen richten. Nur sehr
langfristig sind infolge Fluktuation Vorteile durch geringere
Beschäftigtenzahlen in den Verwaltungen möglich.
Trotzdem empfahl Hermann Brenner den FWG-Mitgliedern bei
„Zwangsfusionen“ nach dem Gesetz die Vorteile der Freiwilligenphase bis
Mitte 2012 zu nutzen. In dieser Phase können z.B. die möglichen
Fusionspartner selbst gewählt werden und auch die Form einer Fusion
selbst bestimmt werden (Einheits- oder Verbandsgemeinde); zudem gibt es
in dieser Periode noch finanzielle Zuwendungen vom Land.
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